Warum eine BU-Versicherung wichtig ist?

Eine schwere Krankheit oder Unfall kann schnell den sozialen Abstieg mit sich bringen. Außer der Betroffene hat sich rechtzeitig abgesichert. Viele Versicherer bieten viele unterschiedliche Produkte diesbezüglich an. Verbraucher sollten sich vor Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung umfassend informieren. In vielen Fällen bedeutet eine schwere oder längere Krankheit auch Armut für den Berufstätigen. Wenn finanzielle Verpflichtungen nicht mehr erfüllt werden können, landet der Kranke auch noch in einer Schuldenfalle. Statistiken belegen, dass hierzulande ein Viertel der Arbeitnehmer mit Berufsunfähigkeit konfrontiert wird. Der bisherige Lebensstandard kann nur schwer aufrecht gehalten werden, wenn das normale Einkommen eine Zeit lang oder sogar ganz wegfällt. An dieser Stelle bietet eine Berufsunfähigkeitsversicherung einen zuverlässigen Schutz, es sei denn, sie wurde rechtzeitig abgeschlossen. Selbst wer vor dem Erreichen des regulären Rentenalters nicht mehr voll arbeiten kann, steht vor einem Finanzproblem. Das soziale Netz kann gerade das bloße Überleben sichern. Die staatliche Erwerbsminderungsrente liegt zurzeit bei einem Höchstsatz von 750 Euro.

Was sichert die Berufsunfähigkeitsversicherung ab und wie funktioniert sie?

Eine BU-Versicherung tritt in Kraft und zahlt dem Versicherten eine vereinbarte monatliche Rente aus. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Betroffene den ausgeübten Beruf aus gesundheitlichen Gründen dauerhaft nicht mehr ausüben kann. In der Regel bedeutet dass, dass die Versicherung auch dann zahlt, wenn die Person auch noch einer anderen beruflichen Tätigkeit nachgehen könnte.

Die Ursache für die Berufsunfähigkeit ist für das Versicherungsunerfahrenem zweitrangig, allerdings darf es selbstverständlich nicht absichtlich herbeigeführt worden sein. Die meisten Versicherungspolicen zahlen die Rente aus, wenn bei dem Betroffenen mindestens einen 50% Berufsunfähigkeit diagnostiziert wurde. Der Versicherte muss dazu ein Attest vom Arzt und viele verschiedene andere Unterlagen beim Versicherungsunerfahrenem vorlegen. Wenn die Berufsunfähigkeit eindeutig diagnostiziert wurde und somit feststeht, dann zahlt die Versicherung die vereinbarten monatlichen Leistungen in Form einer Rente aus.

Jeder, der unversehens berufsunfähig wird und plötzlich ohne Einkommen steht, der ist auch schnell von einem finanziellen Ruin betroffen. Der Gesetzgeber hat für diesen Fall nur eine sehr geringe Erwerbsminderungsrente vorgesehen, die auch nicht in jedem Fall ausgezahlt wird. Aus diesem Grund bleibt dem Arbeitnehmer nichts anderes übrig, als sich darüber Gedanken zu machen, ob für ihn eine der Abschluss einer BU-Versicherung ratsam wäre.

Welche Gründe gibt es für eine Berufsunfähigkeit?

Für einen frühen Austritt aus der Arbeitswelt gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Gründe. Bei den Krankheiten liegen Rücken und Psyche an vorderster Stelle. Erkrankungen des Bewegungsapparats sowie Burn-out und Nervenleiden treffen laut statistischen Aussagen jeden vierten Arbeitnehmer. Schwere Krankheiten wie Krebs oder Unfälle liegen an dritter Stelle der traurigen Hitliste. Für die Betroffenen kommt zu der enormen Belastung einer Krankheit auch noch das finanzielle Desaster dazu. Die Existenzgrundlage ist bedroht und das Sozialamt muss die finanzielle Lücke notdürftig ausfüllen. Durchschnittlich wird im Bundesgebiet jeder vierte Erwerbstätige berufsunfähig. Eine BU-Versicherugn bietet dem Versicherten einen enormen Schutz vor dem sozialen Abstieg, indem eine Berufsunfähigkeitsrente monatlich ausgezahlt wird. Hier wird der finanzielle Bedarf als Teilabdeckung abgedeckt. Gerade für Berufsstarter lohnt sich eine frühzeitige Absicherung in jedem Fall, da die staatliche Erwerbsminderungsrente kaum ausreichenden Schutz bietet. In der Startphase zahlen diese Personen einen besonders günstigen Tarif.

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